Wenn man nach fritzbox 7590 wlan probleme sucht, dann ist meistens schon Frust im Spiel. Das WLAN spinnt, Geräte verlieren ständig die Verbindung oder das Netzwerk taucht gar nicht mehr auf. Und das nervt – vor allem, weil die FRITZ!Box 7590 eigentlich als sehr zuverlässiger Premium-Router gilt. Genau deshalb ist das Thema so relevant: Ein Gerät mit gutem Ruf, aber WLAN-Probleme, die viele Nutzer heute noch betreffen.
In diesem ausführlichen Guide schauen wir uns an warum diese Probleme auftreten, wie häufig sie wirklich sind, und vor allem was konkret hilft. Kein Marketing-Blabla, sondern praxisnahe Tipps, reale Nutzererfahrungen und technische Hintergründe – leicht verständlich erklärt, nicht zu trocken, aber sauber recherchiert.
Warum sind Fritzbox 7590 WLAN Probleme überhaupt so verbreitet?
Die FRITZ!Box 7590 kam 2017 auf den Markt und wurde millionenfach verkauft. Viele Geräte laufen inzwischen seit Jahren im Dauerbetrieb. Genau hier beginnt das Problem.
Typische WLAN-Probleme, die Nutzer melden:
- WLAN bricht regelmäßig ab
- WLAN ist extrem langsam obwohl DSL schnell ist
- 2,4 GHz funktioniert kaum noch
- WLAN Reichweite plötzlich viel schlechter
- Geräte verbinden sich nur noch sporadisch
Diese fritzbox 7590 wlan probleme treten oft schleichend auf. Erst merkt man es nur im Schlafzimmer, später auch im Wohnzimmer. Und irgendwann denkt man: „Liegt das an meinem Handy oder spinnt der Router?“
Die häufigsten Ursachen im Überblick
1. Alternde Hardware (ja, das ist real)
Auch wenn Router solide gebaut sind, altern Bauteile. Besonders beim WLAN-Modul der 7590 gibt es Hinweise auf thermische Belastung über Jahre hinweg. Das äußert sich meist zuerst im 2,4-GHz-Band. Einige Nutzer berichten, dass dieses Band fast komplett ausfällt, während 5 GHz noch halbwegs läuft.
Das ist kein Einzelfall, sondern wurde auch in Fachmedien diskutiert. AVM selbst empfiehlt in solchen Fällen eine genaue Prüfung oder den Kontakt zum Support. Mehr dazu findet man direkt in der offiziellen Wissensdatenbank von AVM:
👉 AVM FRITZ!Box 7590 – WLAN wird nicht gefunden
(Das ist aktuell die verlässlichste Quelle zum Thema, direkt vom Hersteller.)
2. FRITZ!OS Updates – Fluch und Segen zugleich
Updates sind wichtig, klar. Aber es gab Versionen von FRITZ!OS, bei denen Nutzer nach dem Update über neue WLAN-Probleme berichtet haben. Zum Beispiel:
- instabile Mesh-Verbindungen
- Geräte verlieren ständig IP-Adresse
- WLAN verbindet, aber kein Internet
Oft hilft hier kein einfaches Neustarten. Manchmal ist ein Zurücksetzen der WLAN-Einstellungen nötig, was viele nicht machen, weil sie Angst haben etwas kaputt zu machen. Dabei ist das Risiko gering, wenn man vorher ein Backup erstellt.
3. WLAN-Einstellungen, die mehr schaden als helfen
Viele WLAN-Probleme entstehen durch gut gemeinte, aber ungünstige Einstellungen:
- getrennte SSIDs für 2,4 GHz und 5 GHz
- manuell festgelegte Kanäle in stark belasteten Wohngebieten
- versteckte WLAN-Namen
- experimentelle Funktionen aktiviert
Gerade das Thema Band Steering sorgt für Ärger. Manche Endgeräte kommen damit einfach nicht klar, springen ständig zwischen den Frequenzen und verlieren dann die Verbindung.
4. Umgebung & Position der Fritzbox
Das klingt banal, ist aber extrem wichtig. Die FRITZ!Box steht oft:
- im Keller
- im Sicherungskasten
- hinter dem Fernseher
- direkt neben DECT-Basis oder Powerline
All das wirkt sich negativ auf das WLAN aus. Besonders Betonwände, Metallflächen und sogar Fußbodenheizungen dämpfen das Signal stärker als viele denken.
Schritt-für-Schritt: Was du konkret tun kannst
Schritt 1: Einfach, aber effektiv – Neustart richtig machen
Nicht nur kurz neu starten, sondern:
- Router vom Strom trennen
- Mindestens 10–15 Sekunden warten
- Wieder anschließen und komplett hochfahren lassen
Das klingt simpel, löst aber überraschend viele WLAN-Hänger.
Schritt 2: WLAN-Einstellungen aufräumen
Empfohlene Basis-Einstellungen:
- gleiche SSID für beide Frequenzen
- automatische Kanalwahl aktivieren
- keine Sonderzeichen im WLAN-Namen
- WPA2/WPA3 gemischt verwenden
Wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, ist die automatische Kanalwahl oft besser als manuell rumzuspielen.
Schritt 3: Router richtig platzieren (wirklich!)
Die ideale Position ist:
- möglichst zentral in der Wohnung
- mindestens 1 Meter Abstand zu großen Metallflächen
- nicht im Schrank
- nicht direkt am Boden
Viele Nutzer berichten, dass allein das Umstellen der Box um 2–3 Meter die WLAN-Qualität massiv verbessert hat. Klingt verrückt, ist aber Physik.
Schritt 4: Testen, ob es ein Hardwaredefekt sein könnte
Ein schneller Test:
- LAN-Kabel anschließen → Internet stabil?
- WLAN deaktivieren → Probleme weg?
Wenn ja, dann ist sehr wahrscheinlich nur das WLAN-Modul betroffen. In dem Fall lohnt sich der Kontakt zum AVM-Support, auch außerhalb der Garantie. Kulanzlösungen gibt es öfter als man denkt, auch wenn man das nicht überall liest.
Reale Nutzererfahrungen (aus Foren & Supportfällen)
Ein typischer Fall:
„Nach 5 Jahren lief meine 7590 eigentlich perfekt. Dann plötzlich nur noch 1 Balken WLAN im Schlafzimmer. Nach Reset, Update, Kanälen ändern – keine Besserung. AVM bestätigte später einen Hardwarefehler.“
Solche Fälle zeigen: Nicht jedes Problem ist selbst verschuldet. Manchmal ist das Gerät einfach am Ende seiner Lebensdauer, auch wenn es sonst noch funktioniert.
Vor- und Nachteile der FRITZ!Box 7590 (ehrlich)
Vorteile
- sehr gute DSL-Leistung
- starke Software & Updates
- viele Profi-Funktionen
- guter Support
Nachteile
- WLAN-Hardware anfällig bei Langzeitbetrieb
- wird recht warm im Dauerbetrieb
- 2,4 GHz-Band oft Schwachstelle
Häufige Fragen zu Fritzbox 7590 WLAN Problemen
Weil dann viele Nachbarn online sind. Mehr Netzwerke = mehr Störungen.
Ja, aber nur wenn das Grundsignal stabil ist. Repeater verstärken keine kaputten Signale.
Wenn alle Maßnahmen nichts bringen und die Box älter als 5–6 Jahre ist, dann ja – langfristig spart das Nerven.
Fazit: So bekommst du deine WLAN-Probleme in den Griff
Fritzbox 7590 WLAN Probleme sind real, weit verbreitet und oft komplexer als man denkt. Die gute Nachricht: In vielen Fällen lassen sie sich lösen – durch bessere Einstellungen, richtige Platzierung oder gezielte Tests.
